Kunst aus dem Baltikum: Das Neueste von nebenan
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Das Cover der jüngsten Ausgabe.

© Lithuanian Culture Institute

Tagesspiegel Plus

Kunst aus dem Baltikum: Das Neueste von nebenan

Das Litauische Kulturinstitut gibt mit „* as a Journal“ ein anregendes Magazin heraus - quer durch alle Künste und Wissensdisziplinen.

Eine Kolumne von Gregor Dotzauer

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Viele Wege führen nach Vilnius und Kaunas, doch noch mehr führen von Litauen hinaus in die Welt. Auch das größte der drei baltischen Länder ist mit knapp drei Millionen Einwohnern zu klein, als dass es all seinen Künstlern, Musikern und Architekten Lohn und Brot bieten könnte. Wie bei den lettischen und estnischen Nachbarn herrscht ein Braindrain, der sich mit einem Magnetismus der intellektuellen Zentren paart. Neringa Černiauskaitė zum Beispiel, die 1984 in Klaipeda geborene Gastherausgeberin von „* as a Journal“, dessen Asterisk diesmal das Wort „Body“ ersetzt, hat am Bard College in Upstate New York Kuratieren studiert. Sie lebt in Berlin und bildet zusammen mit Ugnius Gelguda das Künstlerduo Pakui Hardware, das Litauen bei der Biennale von Venedig 2024 vertritt.

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