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Kulturpolitik: Land ohne Meistererzählung
Endlich post-national: Ein Berliner Symposium umkreist die Frage, was deutsche "Nationalkultur“ sein kann. Außenminister Frank-Walter Steinmeier etwa spricht von der "dritten Säule der Außenpolitik".
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Was ein „eingewandertes Wort“ sei und worin es sich von uralten Lehnworten unterscheidet, war der betreffenden Jury selbst nicht ganz klar, die ausgerechnet den aus dem Griechischen stammenden „Engel“ neben der vergleichsweise neudeutschen „Currywurst“ platzierte. Aber dass die Kür zum „besten Wort mit Migrationshintergrund“ im Rahmen des dreitägigen Kongresses „Wiedervorlage Nationalkultur“ stattfand, den das Goethe-Institut mit den Staatlichen Museen in Berlin veranstalteten, belegt, wie undeutlich der Gehalt der „Nationalkultur“ zumindest an seinen sprachlichen Rändern ist.
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