Berliner Philharmoniker: Liebe macht sehend
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Dirigent Kirill Petrenko (links) und Liparit Avetisyan als rettender Ritter Vaudémont.

© Ole Schwarz

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Berliner Philharmoniker: Liebe macht sehend

Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker machen sich für Pjotr Tschaikowskys letzte Oper „Jolanthe“ stark.

Von Frederik Hanssen

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Kirill Petrenko ist wieder wohlauf. Der Hexenschuss ist überwunden, der den Philharmoniker-Chef zur Absage des Silvesterprogramms zwang – und dem kaltblütig-heißherzigen Einspringer Lahav Shani einen Karriereschub verschaffte. Jetzt kann sich Petrenko also wieder einem seiner Herzensprojekte widmen, den Opern Pjotr Tschaikowskys. Im November hatte er erfolgreich für dessen selten gespieltes Kriegsdrama „Mazeppa“ geworben, mit konzertanten, heftig bejubelten Aufführungen in Baden-Baden und der Berliner Philharmonie. Jetzt widmet er sich – wieder in konzertanter Form, wieder mit einer komplett muttersprachlichen Solistenriege – dem Einakter „Jolanthe“, dem letzten vollendeten Musiktheaterwerk Tschaikowskys, uraufgeführt 1892 in St. Petersburg.

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