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Oper: "Feuersnot" von Richard Strauss: Liebesgrüße aus Sizilien
Wir haben Richard-Strauss-Jahr - und ausgerechnet Palermo profiliert sich frühzeitig mit einer Ausgrabung: Dem weitgehend unbekannten Frühwerk „Feuersnot“.
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Die monumentale Fassade des Teatro Massimo ist spektakulär. Aber vor allem ein Detail zieht die Aufmerksamkeit nicht nur deutscher Besucher auf sich. Ein Plakat verkündet das aktuelle Stück: „Feuersnot“ von Richard Strauss. Wie bitte? Ja, schon klar, wir haben ein Jubiläumsjahr. Aber dieser selbst in Deutschland fast unbekannten Oper ausgerechnet hier in Palermo zu begegnen, hat etwas Absurdes. In dieser im Grunde unitalienischen Stadt, die Afrika näher liegt als Rom, in der Vandalen, Araber, Normannen, Staufer geherrscht haben – und natürlich die Mafia. Abgerockte Fassaden, viele Balkone sind mit Netzen überspannt, um zu verhindern, dass sie abbröckeln. Hier also wird mit großem Aufwand eine Oper inszeniert, die eigentlich eine Lokalposse aus dem fernen München ist? Unglaublich.
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