Rezension: Die Stille hinter der Mauer
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DDR-Bildband

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Rezension: Die Stille hinter der Mauer

Was Robert Melis mit seinen Schwarz-Weiß-Fotos überliefert, ist nicht nur ein Stück Geschichtsschreibung nahezu ohne Worte.

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Es gibt kaum ein schöneres, kein wahreres Buch über die untergegangene DDR als diesen Bildband: „In einem stillen Land“ , so hat der heute 66-jährige Berliner Fotograf Roger Melis die Auswahl seiner Aufnahmen aus den Jahren 1965 bis 1989 betitelt. Was Melis mit seinen Schwarz-Weiß-Fotos überliefert, ist nicht nur ein Stück Geschichtsschreibung nahezu ohne Worte. Es ist ein Beispiel jener selten gewordenen Gedächtniskultur, die dem naturgemäß subjektiven Moment, dem Augen-Blick des Kamerakünstlers, eine Objektivität gibt, die mehr über eine Zeit verrät als das zufällige Dokument oder die im Nachhinein inszenierte Erinnerung.

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