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Filmfestival in Saarbrücken: Mach, mach, mach!
Auf der Suche nach neuen Wegen: Beim 39. Max Ophüls Preis in Saarbrücken dominieren die zweifelhaften Kinohelden.
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Die Männer und der Film: derzeit eine unheilvolle Allianz. Stichwort Weinstein, Stichwort Wedel. Aber nicht nur reale Mannsbilder geben Anlass zu Scham und Sorge, beim 39. Max Ophüls Preis in Saarbrücken konnte einem bange werden angesichts zweifelhafter Leinwandhelden. Zwei der überzeugendsten Wettbewerbsbeiträge beim Festival des jungen deutschsprachigen Films zeigten strauchelnde Männer, hadernd mit den vermeintlich an sie gerichteten Erwartungen. In „Cops“, dem Langfilmdebüt des Österreichers Stefan A. Lukacs, stählt ein Polizist der Wiener Sondereinheit WEGA seinen Körper, versteht physische Kraft als größtes Kapital. Als er bei einem Einsatz einen Mann erschießt, beginnt seine Psyche aufzubegehren. Das Trauma als Zeichen von Schwäche wird in einem System der allgegenwärtigen Stärke zum Problem; für die filmische Verarbeitung dieses Dilemmas und des Reizthemas Polizeigewalt gab es sowohl den „Preis für den gesellschaftlich relevanten Film“ als auch den Publikumspreis.
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