Kunsthalle Bremen zeigt Max Beckmann: Manege frei
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Kein Pardon auf der Bühne. Das Bild "Apachentanz" malte Max Beckmann 1938.

© VG-Bild-Kunst, Bonn 2017

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Kunsthalle Bremen zeigt Max Beckmann: Manege frei

Max Beckmann liebte die bizarre, leicht anrüchige Welt der Jahrmärkte, Zirkusse und Varietés. Hier fand er, von den frühen 1920er Jahren an, seine beredten Motive. 120 dieser Werke werden jetzt in Bremen gezeigt. Am 24. Februar 2018 zieht das „Welttheater“ weiter, ins Museum Barberini.

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Lustig wirken sie nicht, die Tänzerinnen und Jongleure, die Clowns und Akrobatinnen, die Kraftmenschen und kunstseidenen Mädchen. Eher apathisch, angestrengt, vielleicht sogar verzweifelt. Und das Publikum: schaut bestenfalls gelangweilt zu. Jedenfalls auf den Bildern von Max Beckmann. Varietés, Zirkusse und Jahrmärkte, solche Orte ziehen den Künstler magisch an. Er staunt über das, was er sieht. Und malt es. Schonungslos wischt er die Schminke weg, zieht alle Masken ab. Was Beckmann in den frühen 1920er Jahren begonnen hat, lässt ihn nicht mehr los. Er bleibt dem Sujet treu bis 1950, als er, 66-jährig, stirbt.

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