Miklós Mészöly 100: Mäuse und Menschen
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Oft kein Herz, eine zerrissene Seele. Alaine Polcz und Miklós Mészöly in jungen Jahren.

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Miklós Mészöly 100: Mäuse und Menschen

Er war der große Erneuerer der ungarischen Nachkriegsliteratur. Zum 100. Geburtstag wird Miklós Mészöly nun ein Gedenkjahr gewidmet. Die Zeitschriftenkolumne.

Von Gregor Dotzauer

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Schriftsteller kann man nur in dem Maß vergessen, in dem sie einmal populär waren. Miklós Mészöly aber war nie wirklich populär – außer unter seinesgleichen. An ungarischen Gymnasien wird zwar bis heute seine Kurzgeschichte „Bericht über fünf Mäuse“ aus dem Jahr 1958 gelesen. Mit objektivistischer Härte erzählt sie von der Ausrottung eines Mäusequintetts, ohne dass die menschliche Instanz dahinter jemals sichtbar wird: eine allegorische Darstellung des totalitären Vernichtungswillens im 20. Jahrhundert.

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