Peter Konwitschny inszeniert Schostakowitsch: Mein Chef ist eine Nase
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Auch im Himmel kann dem nasenlosen Beamten Kowaljow nicht geholfen werden.

© Ludwig Olah

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Peter Konwitschny inszeniert Schostakowitsch: Mein Chef ist eine Nase

An der Semperoper überzeugt Regisseur Peter Konwitschny mit einer hellsichtigen Deutung von Schostakowitschs Opernerstling "Die Nase".

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Die eigene Nase zu verlieren – auch ohne Schmerz und Blut – heißt, die Identität zu verlieren. Entsprechend verzweifelt rennt der Petersburger Beamte Kowaljow seiner Nase hinterher, die sich inzwischen als Staatsrat selbstständig gemacht hat und ihm damit vorgesetzt scheint. In seiner Verzweiflung über den Ausschluss aus der Gesellschaft erntet er nur Hohn und Gleichgültigkeit.

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