Kunst und Ökologie: Mein Freund, der Schachtelhalm
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Sitzen, zeichnen, verschmelzen. Zheng Bo auf Lantau Island vor der Küste Hongkongs.

© Kwan Sheung Chi/ Edouard Malingue Gallery

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Kunst und Ökologie: Mein Freund, der Schachtelhalm

Der chinesische Künstler Zheng Bo plädiert im Gropius Bau für eine neue Gemeinschaft von Menschen und Pflanzen.

Von Gregor Dotzauer

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Eigentlich ist diese Ausstellung gar nicht zum Anschauen da. Man kann den Blätterwald ihrer Bleistiftzeichnungen, die auf großen Tischen zu fast ebener Erde ausliegen, durchwandern wie einen in sich zusammengefallenen botanischen Garten. Doch wenn man begreifen will, was den chinesischen Künstler Zheng Bo umtreibt, dann sollte man aus dem Parterre des Gropius Baus möglichst schnell hinaus ins Freie treten, in die nach dem Schwarz-Weiß der Ausstellung schlagartig ergrünte und aus der Horizontalen zurück in die Vertikale aufgerichtete Welt der Gräser, Hecken und Platanen. Hinaus in den Gropius Hain: So hat der Künstler den leicht umgestalteten Parkplatz zur Stresemannstraße hin getauft.

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