Kultur: Messing und Mooreiche
Berlin baut: Am Hausvogteiplatz stoßen sich unterschiedliche Auffassungen von zeitgenössischer Architektur
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„Das Steinerne Berlin“ – der Senatsbaudirektor wird nicht müde, auf das Missverständnis um diesen Buchtitel von Werner Hegemann aus dem Jahr 1930 hinzuweisen und dass er selbst so gar nichts damit zu tun habe. Freilich geht es ihm um die europäische, die „Stadt im traditionellen Sinn“. Ausschließlich gläserne oder die konstruktiven Elemente nachzeichnende Hightech-Gebäude würden diese nicht entstehen lassen. Es gehe darum, „wie eine Verkleidung in handwerklich sauberer Art in eine dauerhafte Verbindung zur Konstruktion gebracht wird“ – und das gehe nun mal am besten mit Stein. Dieser Herausforderung, so stellt er den Architekten frei, könnten sie sich stellen oder verweigern. Dass es die Verweigerer in Berlin nicht gerade leicht haben, dafür ist gesorgt.
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