Autorenporträt: Michel Serres in Berlin
Gedanken auf den Füßen der Taube: Michel Serres gilt als Ideenüberfluter. Am Wochenende lud ihn das Haus der Kulturen der Welt zu einer Lesung an die Spree.
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Ja, lächelt Michel Serres, seine Bücher würden zuweilen etwas spät übersetzt. Aber das sei ein gutes Zeichen. Schnelle Übersetzungen seien bloß von vergänglichen Moden diktiert. Was er nicht sagt: Obwohl er nächsten Monat 80 wird, veröffentlicht er jährlich mindestens zwei neue Titel. Da kommt selbst ein fleißiges Verlagshaus kaum nach. Serres sitzt auf dem kleinen Spreedampfer „Don Juan“ und stimmt seine Zuhörer auf ein Wochenende ein, das sie so bald nicht vergessen werden. Ein Wochenende, an dem das Haus der Kulturen der Welt und der Merve Verlag zu „Sommergesprächen an der Spree“ geladen hatten und Michel Serres Berlin mit Ideen überflutete.
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