Im Kino: „Stille Reserven“: Oh, allmächtige Versicherung
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Die Versicherung sieht alles. Assekuranzagent Vincent Baumann (Clemens Schick) studiert das Versicherungsprofil des reichen Unternehmers Wladimir Sokulov (Daniel Obrychski).

© Camino

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Im Kino: „Stille Reserven“: Oh, allmächtige Versicherung

Sterben nur mit der richtigen Police erlaubt: Der Science-Fiction-Film „Stille Reserven“ zeichnet das Bild eines dystopischen Wiens, in dem das menschliche Schicksal zum elitären Privileg wird.

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Wien in einer unbestimmten Zukunft: eine Wolkenkratzerlandschaft, durch Checkpoints abgeriegelt, bevölkert von emotionslosen Menschen in makellosen Anzügen. Sie führen keine Gespräche, sondern tauschen Informationen aus. Sie haben keinen Sex, sondern praktizieren Hormonausgleich. Sie schließen Geschäfte ab. Versicherungen, um genau zu sein. Die Außenwelt: eine endlose Plattenbausiedlung. Reguläre Arbeit gibt es keine, wer hier lebt, agiert in Grauzonen. Auf dem Schwarzmarkt. Im Bordell. Im politischen Untergrund. Auf den Hauswänden ist die Forderung der Rebellen allgegenwärtig: „Recht auf Tod!“

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