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Regisseur Nate Parker und sein Sex-Prozess: Oscars so fern
Nate Parker konnte sich für seinen Film "The Birth of a Nation" Oscarhoffnungen machen. Doch jetzt holt ihn eine lange überwunden geglaubte Affäre aus der Vergangenheit ein.
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Auf dem pathetischen Titel scheint keinerlei Segen zu liegen. D. W. Griffiths einstiger Stummfilm-Hit über den Amerikanischen Bürgerkrieg, „The Birth of a Nation“ von 1915, gilt zwar als technische Pionierleistung, geriet aber wegen seines rassistischen Blicks auf die schwarzen Sklaven in Verruf. Ein Jahrhundert später, im vergangenen Januar, machte zwar der gleichnamige Film über einen Sklavenaufstand von 1831 auf dem Festival von Sundance Furore, sein Regisseur Nate Parker aber wird unterdessen in den US-Medien vor allem mit einem lange zurückliegenden Vergewaltigungsprozess in Verbindung gebracht. Schon möglich, dass der Verleih Fox Searchlight, der den Film zum Sundance-Rekordpreis von 17,5 Millionen Dollar gekauft hatte, seine Oscar-Hoffnungen nun vorfristig zu Grabe tragen muss.
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