Der Berlinale-Beitrag "Kreuzweg" zielt auf die Pius-Bruderschaft
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Möchte es allen recht machen: Lea van Acken als Maria

© Alexander Sass

Tagesspiegel Plus

Filmkritik: "Kreuzweg": Passion Maria

Eine Unbedingtheit der Darstellung: Die 14-jährige Lea van Acken spielt in „Kreuzweg“ ein Mädchen, dass die Strenge einer erzkatholischen Bruderschaft aushält. Der Wettbewerbsbeitrag wird dabei ziemlich drastig - was nicht zuletzt an den Parallelen zu einer realen Bruderschaft liegt.

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Endlich Frauen. Bisher gab’s im Wettbewerb ja vor allem Männer zu sehen, Monuments Men und andere Soldaten, Kerle unter Druck, in Zwangssituationen (oder, siehe „Caligari“, Herren mit Zwangsvorstellungen), lauter überforderte, zähe Helden. Am Sonntag, dem Tag des Herrn, ist Frauentag im Berlinale-Palast, und Dietrich Brüggemann schickt mit „Kreuzweg“ ein Stoßgebet vor Lars von Triers „Nymphomaniac“ gen Kinohimmel. Erst die Gottesmanie, dann die Blasphemie.

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