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Mahler Chamber Orchestra auf Geldsuche: Präludium in Prekär-Dur
Das Mahler Chamber Orchestra hat sich seinen Platz im internationalen Klassikmarkt gesichert. Doch nicht immer rechnet sich die Kunst für ein frei finanziertes Einsemble.
Von Frederik Hanssen
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Die Idee klingt interessant. „Warum“, sinniert Andreas Richter, der Intendant des Mahler Chamber Orchestra (MCO), „sollte die EU nicht mit uns eine Konzertreihe in Athen veranstalten? Schließlich sind wir die gelebte europäische Idee. Unsere Künstler wohnen in 20 verschiedenen Nationen und kommen jeweils für die Konzertprojekte zusammen.“ Womöglich ließen sich die europamüden Griechen ja tatsächlich für den Staatenbund neu begeistern, wenn die Troika bei ihren Kontrollbesuchen das polyglotte Orchester mitbrächte.
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