Poetry Slam: Ribéry der Reime
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Poetry Slam: Ribéry der Reime

Frankreichs größter Slam-Poet Grand Corps Malade tritt im Admiralspalast auf. Eine Begegnung.

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Eigentlich wollte Fabien Marsaud Sportlehrer werden. Dann sprang er als 19-Jähriger in ein zu flaches Schwimmbecken. Die Ärzte vermuteten, dass er nie wieder würde gehen können. Heute ist er 33 und Frankreichs bekanntester Slam-Poet. Sein Name: Grand Corps Malade – Großer Kranker Körper. Sein Markenzeichen: eine Silhouette mit Krücke. Seit seinem ersten Auftritt 2003 in einer kleinen Pariser Bar stand er rund 250 Mal auf der Bühne. Er verkaufte 600 000 Exemplare seiner zwei Alben „Midi 20“ (Null Uhr zwanzig) und „Enfant de la ville“ (Stadtkind), gewann Goldene Schallplatten und andere Preise. Und er lernte wieder laufen, humpelnd, mit Gehhilfe. Wenn er auf der Bühne steht, wie am heutigen Dienstag im Berliner Admiralspalast, hält er sich daran fest – und spricht mit sonorer Stimme.

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