Neuer Roman von Emma Braslavsky: Roboterwelt
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Die 1971 geborene Erfurter Autorin Emma Braslavsky.

© Stefan Klüter/Suhrkamp Verlag

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Neuer Roman von Emma Braslavsky: Roboterwelt

Liebe kann man nicht lernen: Emma Braslavskys dystopischer Berlin-Roman „Die Nacht war bleich, die Lichter blinkten“.

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More human than human.“ Das ist der Slogan der Tyrell Corporation in Ridley Scotts Filmklassiker „Blade Runner“ aus dem Jahr 1982. Das Unternehmen entwickelt im damals noch fernen 2019 künstliche „Replikanten“, die auf fremden Planeten nach Lebensraum suchen, weil die Erde für den Menschen unbewohnbar geworden ist. Der Schlüsselbegriff von Scotts düsterer Dystopie lautet: Empathie – Mitgefühl als Grundbedingung alles Humanitären. Dieses feine Gespür trenne die künstliche Kopie von seiner menschlichen Vorlage. Was jedoch schwer fällt zu glauben, blickt man allein ins Weiße Haus, in Neonazi-Fratzen oder in die geifernden Community-Abgründe sozialer Medien.

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