Russische Musik in der Berliner Philharmonie: Schicksalsmelodien
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Doris Soffel in der Rolle der Gräfin, an der Seite von Dirigent Kirill Petrenko.

© Monika Rittershaus

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Russische Musik in der Berliner Philharmonie: Schicksalsmelodien

Kirill Petrenko und die Berliner Philharmoniker beeindrucken mit Tschaikowskys Oper „Pique Dame".

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Frenetischer Applaus krönt diese „Pique Dame“. Ein unermüdliches Publikum ruht nicht, bis es den Maestro und seine bravouröse Sängerriege noch einmal auf die Bühne geklatscht hat. Die etwas abgegriffenen Termini für die Künstler eines großen Abends in der Philharmonie sollen hier keineswegs verstaubte Elitekunst mit ihren fragwürdig gewordenen Hierarchien bezeichnen, sondern stehen für überwältigende musikalische Erlebnisse, Vermittler großer, zeitloser Gefühle ebenso wie erstaunlicher Einblicke in ausgefeilteste sinfonische Arbeit und – ja, auch das – in wohl unüberwindliche Traditionen der russischen Gesellschaft.

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