Wiederaufbau der Bauakademie: Schinkel neu denken
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Bisher ist gegenüber der Schloss-Baustelle und neben dem Schinkel-Platz nur eine Attrappe zu sehen.

© Kai-Uwe Heinrich

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Wiederaufbau der Bauakademie: Schinkel neu denken

Vollendung der Mitte: Berlins Bauakademie sollte wiedererrichtet werden – als Architekturmuseum. Ein Gastbeitrag vom Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.

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Als kürzlich der 175. Todestag des preußischen Stararchitekten Karl Friedrich Schinkel gefeiert wurde, rückte einmal mehr die Brachfläche in der Mitte Berlins ins Blickfeld, auf der sich einst dessen Bauakademie erhob. Eine schmerzlich empfundene Lücke: Spätestens wenn der Wiederaufbau des Berliner Schlosses vollendet ist, wird man die aus Plastikplanen und Aluminiumgestänge bestehende Attrappe der Bauakademie als immer unerträglicher empfinden. Wenn es überhaupt ein Gebäude in der Mitte Berlins gibt, das exemplarisch für die architektonische Modernität und Innovationskraft der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht, dann ist es die Bauakademie. Und wenn es ein Gebäude gibt, das es als Zeugnis des Vergangenen in dieser Mitte Berlins wert ist, wiederzuerstehen, dann dieser revolutionäre Ziegelbau von 1836.

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