Achille Mbembe: "Kritik der schwarzen Vernunft": Schwarz wird die Welt
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Achille Mbembe analysiert kritisch das postkoloniale Europa.

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Achille Mbembe: "Kritik der schwarzen Vernunft": Schwarz wird die Welt

Mit „Kritik der schwarzen Vernunft“ legt Achille Mbembe ein politisch-poetisches Pamphlet wider rassistische Globalisierung vor.

Von Caroline Fetscher

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Achille Mbembe ist der neue Star am postkolonialen Himmel. An einem Nachthimmel, wohlgemerkt. Denn schwarz und dunkel, oft pessimistisch, geben sich seine Thesen, metaphorisch wie konkret. Mbembe lade dazu ein, „die Geografie der Welt neu zu sehen“, schrieb „Libération“ in Frankreich, wo der Kameruner Historiker und Denker bereits gefeiert wird. Mit seiner jetzt auch auf Deutsch erschienenen „Kritik der schwarzen Vernunft“ (aus dem Französischen von Michael Bischoff, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2014, 332 Seiten, 28 €) legt Mbembe, der nach Jahren in Yale, Berkeley und Columbia inzwischen in Südafrika lehrt, ein politisch-poetisches Pamphlet wider rassistische Globalisierung vor.

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