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Prachtstraße in Rom wird autofrei: Seine Majestät, die Spitzhacke
Mussolini ließ die berühmte Via dei Fori Imperiali zu einer Prunk- und Protzallee ausbauen. Dabei ging er rabiat vor. Jetzt wird ein Teil der Straße im Herzen Roms für den Verkehr gesperrt.
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Diese Straße ist Traum und Albtraum zugleich. Damit es sie gibt, haben Diktatorenwillkür und Größenwahn unermesslich viel zerstört. Andererseits hat die „Via dei Fori Imperiali“ der Stadt Rom eine ihrer berühmtesten Sichtachsen geschenkt. Den „klassischen“, den freien Blick aufs Kolosseum halten Billionen von Fotos und Ansichtskarten fest. Die Welt sieht Rom so, wie der faschistische Führer, Benito Mussolini, seine Reichshauptstadt hat sehen wollen. Unausrottbar. Und doch, einen Fortschritt gibt es: Am heutigen Samstag soll die „Straße der Kaiserforen“ autofrei werden. So, jubeln die Lokalzeitungen, habe es der neue Bürgermeister Ignazio Marino verfügt. Aber bei genauerem Hinschauen – bloß, wer tut das in Rom schon?
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