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Tagesspiegel Plus
Künstler Micha Ullman: Sieben Stufen
Ort der Vertreibungen: Micha Ullmans neues Mahnmal in der Berliner Matthäikirche am Potsdamer Platz.
Von Christiane Peitz
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Seine Werke sind scheu. Sie führen in den Untergrund, in den der Stadt und ihrer Geschichte, sie umspielen die Leere, lassen sie leuchten. Von Micha Ullman, dem 73-jährigen israelischen Künstler, kennt man in Berlin vor allem das Bücherverbrennungs-Mahnmal auf dem Bebelplatz, diese stille Skulptur, das weiße Zimmer unter der Erde mit den leeren Regalen, von einer dicken Glasplatte bedeckt.
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