Ausstellung über Edouard Manet in Venedig: Sittsame Venus, verruchte Olympia
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Edouard Manet, "Portrait von Émile Zola", 1868

© Musée d'Orsay

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Ausstellung über Edouard Manet in Venedig: Sittsame Venus, verruchte Olympia

Edouard Manet war in seinem Leben nur zwei Mal in Italien. Jetzt kehrt sein Werk zurück: in einer hervorragenden Ausstellung im Dogenpalast von Venedig.

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Der französische Maler Edouard Manet (1832–1883) ist einer der am häufigsten ausgestellten und am umfangreichsten publizierten Künstler der frühen Moderne. Ob er darum auch schon als ausgeforscht gelten kann, ist dennoch die Frage. Sonst gäbe es nicht die Ausstellung „Manet. Rückkehr nach Venedig“, die in der Lagunenstadt bereits über 100 000 Besucher angezogen hat. Erstmals wird Manets „Olympia“ aus dem Pariser Musée d’Orsay Tizians „Venus von Urbino“ aus den Florentiner Uffizien an die Seite gestellt, wobei das einstige Skandalbild der „Olympia“ überhaupt erstmals auf Fernreise ging.

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