Urfaust: Spiel ohne Regeln
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Urfaust: Spiel ohne Regeln

Regisseurin Felicitas Brucker verwirrt das Publikum mit ihrer Inszenierung des Urfaust am Gorki Theater.

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Der religiöse Überbau kam erst später. Als Goethe die Fragmente des Faust schrieb, die als Urfaust bekannt wurden, gab es weder den Prolog noch das „Vorspiel auf dem Theater“. Dafür stand, wie es sich für einen jungen Mann gehört, Weltschmerz („Habe nun, ach!“) und die Liebestragödie im Vordergrund. Wenn schon „Faust“, dann ist es logisch, dass das kleine Gorki Theater die Kammerspielvariante wählt: Man braucht eigentlich nur drei Figuren. Faust (Robert Kuchenbuch), Margarete (Hilke Altefrohne) und Mephistopheles (Michael Klammer).

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