Filmkritik: "Ich will mich nicht künstlich aufregen" auf der Berlinale
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Filmemacher Max Linz

© Berlinale

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Filmkritik: "Ich will mich nicht künstlich aufregen": Sprachliches Adorno-Ping-Pong

Architektur, die frei von Macht ist und Schauspieler, die irgendwie mitmachen - Regisseur Max Linz will mit seiner Filmkunst-Farce „Ich will mich nicht künstlich aufregen“ alles anders und besser machen, als die anderen. Aber dann regt er sich vor allem künstlich auf.

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„Herzlich willkommen beim Brecht- Yoga!“ Alle, die auf den bunten Matten entspannen, werden gleich den Naturzustand als Konstruktionsleistung begreifen. Genau so, wie die Zuschauer von „Ich will mich nicht künstlich aufregen“. Denn dies ist nicht nur ein Film, sondern ein Film über die Bedingungen von Kulturproduktion. Die Mittel: Sprachliches Adorno-Ping-Pong. Denn alle Theorie ist bunt. Ihre Schnipsel sind nach Art von René Pollesch montiert. Und wer im Prater lacht, der lacht auch hier.

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