Film: "Halbschatten" von Nicolas Wackerbarth: Stille Tage in Südfrankreich
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Über den Dächern bei Nizza. Merle (Anne Ratte-Polle) am Pool.

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Film: "Halbschatten" von Nicolas Wackerbarth: Stille Tage in Südfrankreich

Nicolas Wackerbarth entwirft in seinem Kino-Debüt "Halbschatten" ein sommerliches Anti-Idyll: Junge Frau besucht ihren Geliebten, doch findet nur dessen pubertierende Kinder vor. Stille Seelen, schöne Bilder - die Berliner Schule lässt grüßen.

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Meine Lieblingsszene? Man kann sie kaum Szene nennen, so still ist alles, so angehalten in der Bewegung, ja, fast als wäre die Kamera eine Botanisiertrommel zur Aufbewahrung von Augenblicken extremen Alleinseins, in denen sogar das Menschenempfinden ins nahezu Pflanzliche mutiert. Dabei ist es doch eine noch immer irgendwie junge Frau, die da in Shirt und langen Jeans in der Sonne liegt, wie hingegossen, hingemalt auf den Terrassenboden, während die Kamera in aller Ruhe ihren Hals, ihre Füße, eine Eidechse an ihren Füßen, ihren sanft sich im Atemrhythmus hebenden und senkenden Bauch studiert.

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