"Farben der Nacht" von Davit Gabunia: Tiflis im Brennglas
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Der georgische Autor Davit Gabunia

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"Farben der Nacht" von Davit Gabunia: Tiflis im Brennglas

Facettenreiches Spiel aus Abstoßung und Anziehung: Davit Gabunias raffiniert konstruierter und spannender Roman „Farben der Nacht“.

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In der Abenddämmerung des 18. September 2012 eilt eine Frau durch die Straßen von Tiflis. Sie achtet nicht auf den Verkehr, hastet über mehrere Magistralen in Richtung Zoo. Kurz vor der Parlamentswahl ist die Stimmung in der georgischen Hauptstadt aufgeheizt. Das Fernsehen hat sein Programm unterbrochen und berichtet erstmals von Folter in den Gefängnissen. Es kommt immer wieder zu spontanen, teils gewalttätigen Demonstrationen gegen die Regierung. Die aufgewühlte Tina hat dafür keinen Blick. Besinnungslos läuft sie durch die Innenstadt, vorbei an einem riesigen weißen Monument und über mehrere Schleifen eines Viadukts.

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