Ukrainisches Kriegstagebuch (129): Mit Toten sprechen in Mannheim
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Alina Kostyukova, Leonard Burkhardt und Annemarie Brüntjen in „Wie man mit Toten spricht“.

© Maximilian Borchardt

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Ukrainisches Kriegstagebuch (129): Mit Toten sprechen in Mannheim

Der ukrainische Autor, DJ und Musiker Yuriy Gurzhy lebt seit 1995 in Berlin. Hier schreibt er über den Krieg in der Ukraine.

Eine Kolumne von Yuriy Gurzhy

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25.4.2023
Um 19.45 Uhr öffnen sich die Türen des Nationaltheaters Mannheim und die Zuschauer*innen werden hereingelassen. Heute bin ich einer von ihnen, setze mich in die dritte Reihe, schaue auf die Bühne. Im Gegensatz zu den anderen bin ich nicht überrascht, dort die Schauspieler*innen schon jetzt, vor dem eigentlichen Beginn der Aufführung von „Wie man mit Toten spricht“ zu sehen. Ich weiß genau, was in den kommenden 80 Minuten passieren wird. In den vergangenen Wochen habe ich dieses Stück mindestens einmal am Tag in voller Länge erlebt, manche Szenen sogar noch öfter.

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