Filmfestival Toronto: Unsere Liebe ist ein Aufstand
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KiKI Layne und Stephan James in "If Beale Street Could Talk".

© Courtesy of TIFF

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Filmfestival Toronto: Unsere Liebe ist ein Aufstand

Kino als politische Landvermessung: die Bilanz eines starken Jahrgangs beim Internationalen Filmfestival von Toronto.

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„Ich wünsche niemandem, dass er den, den er liebt, durch eine Glasscheibe anschauen muss“, sagt die junge Frauenstimme aus dem Off. Gemeint ist die Scheibe im Besucherraum des Gefängnisses, welche die 19-jährige Tish von ihrem Geliebten Fonny trennt. Aber in Barry Jenkins neuem Film „If Beale Street Could Talk“ impliziert dieser Satz auch das Versprechen, die unsichtbaren Barrieren, die das Kinopublikum von den Figuren auf der Leinwand trennen, einzureißen und die direkte, emotionale Berührung zu suchen.

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