Die Krimikolumne: Verbrechen am Kap
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Die Krimikolumne: Verbrechen am Kap

Genealogie der Gewalt: Die südafrikanische Krimiliteratur von Deon Meyer, Andrew Brown oder Mala Nunn erzählt die Geschichte Südafrikas als eine Geschichte von Morden, Vergewaltigungen, Raubüberfällen und Drogenkriegen. Aktuelles Beispiel: Mike Nicols Roman "Payback".

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Kapstadt, 1998. Der Waffenschmuggler Mace Bishop hat sich zur Ruhe gesetzt und betreibt mit seinem Kumpel Pylon Buso eine Sicherheitsfirma für reiche Touristen. Leicht verdientes Geld, doch dann ruft Ducky Hartnell an, ein nicht ganz so seriöser Unternehmer. Eine militante islamistische Bürgerwehr setzt ihn unter Druck wegen der Drogen, die in einem seiner Clubs verkauft werden. Hartnell hat Angst vor einem Bombenanschlag und will Mace engagieren. Um seine Entscheidung zu erleichtern, erinnert er ihn an die „fünf RPGs, zwei Dutzend chinesischer AKs und eines Sortiments von Pistolen, Granaten und Munition“, mit denen er ihm früher einmal ausgeholfen hat: „Ich will deine Geheimnisse bei Gott nicht verraten“, erklärt er Mace mit einem freundlichen Lächeln. „Also, wie sieht‘s aus?“

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