Wsewolod Tschaplins Fantasien: Vergewaltigung im Sexodrom
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Hüter der Moral. Erzpriester Wsewolod Tschaplin, Vorsitzender der Abteilung der Synode des Moskauer Patriarchats für Beziehungen zwischen Kirche und Gesellschaft, beim 26. Kongress der Liberaldemokratischen Partei Russlands.

© Imago/ITAR-TASS

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Wsewolod Tschaplins Fantasien: Vergewaltigung im Sexodrom

Literarische Fantasien unter Pseudonym: Russlands orthodoxer Erzpriester Wsewolod Tschaplin, ein erklärter Gegner des westlichen Liberalismus, hat sich nun als Autor einer apokalyptischen Science-Fiction-Novelle geoutet. Er wollte von der Hölle erzählen.

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Dass er dem Westen die Pest an den Hals wünscht, überraschte niemanden. Wsewolod Tschaplin, Jahrgang 1968, als Erzpriester einer der prominentesten Kleriker der Russisch-Orthodoxen Kirche, hat aus seiner Ablehnung liberalen Denkens nie einen Hehl gemacht. Verblüffung löste hingegen die Nachricht aus, dass Tschaplin seine antimodernen Ansichten nicht nur als Prediger verbreitet, sondern auch als Literat: Wie die Tageszeitung „Nesawisimaja Gaseta“ enthüllte, stammt eine im russischsprachigen Internet unter dem Titel „Mascho und die Bären“ kursierende Erzählung aus seiner Feder.

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