Wildes Kino-Debüt: "Schau mich nicht so an": Verliebt, verhext, verloren
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Berührt, verführt. Iva (Catrina Stemmer) und Hedi (Uisenma Borchu).

©  Zorro Film

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Wildes Kino-Debüt: "Schau mich nicht so an": Verliebt, verhext, verloren

Geboren in der Mongolei, Absolventin der Münchner Filmhochschule: Uisenma Borchu gibt in ihrem Erstlingsfilm „Schau mich nicht so an“ alles.

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Sie ist eine Grenzüberschreiterin. Schon, wie sie das fünfjährige Nachbarskind Sofia (Anne-Marie Weisz) zum Zigarettenrauchen verführen will. Oder mit welcher Ruppigkeit sie, die doch bloß in der Wohnung obendrüber lebt, in Anwesenheit von Sofias verblüffter Mutter Iva (Catrina Stemmer) mal eben für immer Sofias nette Babysitterin vergrault. Oder wie sie – mitten in der Geburtstagspartynacht, in der sie erst die bereits heftig verliebte Iva küsst – vor Ivas Augen einen sanften Typen aufreißt und heimschleppt, ihn dann beim Sex massiv herumkommandiert und morgens kurzerhand rauswirft: „Ist doch kein Obdachlosenheim hier!“

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