Berliner Türme (1): Wasserturm am Ostkreuz: Wahrzeichen der Wüstenei
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Nur er bleibt, wie er ist. Der Wasserturm am neuen Ostkreuz.

© Doris Spiekermann-Klaas

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Berliner Türme (1): Wasserturm am Ostkreuz: Wahrzeichen der Wüstenei

Als die Loks noch Wasser tankten: Der Start unserer Sommerserie über Berliner Türme führt zum Wasserturm am Bahnhof Ostkreuz.

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Er ist der Wächter. Der Wächter über das Wimmelbild, das Großbaustelle Bahnhof Ostkreuz heißt. Über 100 000 Menschen, die hier tagtäglich die S-Bahnen wechseln. Über ein- und abfahrende Züge, über Hetzende und Wartende, über Bratwurstbrater und Erdbeerverkäuferin, über Bagger, Laster und Bauarbeiter, über ratternde Presslufthämmer und Beton ausspuckende Gummirüssel, über vorbeibrausende Autos und zu Trauben geballte Fahrräder, über die wüste Brache wie über die neue Ringbahnhalle. Da, wo die Bahn 411 Millionen Euro verbaut. Wo seit 2006 bis mindestens 2017 kein Stein, keine Schiene liegen bleibt, da bleibt nur er so, wie er ist: der Wasserturm am Ostkreuz. Die letzten 102 Jahre zumindest.

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