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Doku über Hambacher Forst: Wald und Dörfer sterben
Ein Denkmal für den Widerstand: Der Film "Die rote Linie" zeigt die Proteste im Hambacher Forst.
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Die neuromanische St. Lambertus-Kirche in Immerath war kein architektonisches Schmuckstück. Für die Nachbarn hatte der „Immerather Dom“ trotzdem unschätzbaren Wert. Nun ist er auch zum politischen Symbol geworden. Die Kirche wurde 2018 abgerissen für den Braunkohle-Tagebau, dessen gigantische Abraumkante sich unaufhaltsam durch den Norden der Kölner Bucht frisst. Fast unaufhaltsam. Denn der Widerstand bei den Betroffenen wächst. Wie bei Lars Zimmer, einem der letzten Bewohner von Immerath, der in großen Buchstaben „Heimat“ über die Tür des Hauses geschrieben hat, das er bald verlassen muss. Oder Antje Grothus aus Buir, die sich so weit politisierte, dass sie als Vertreterin der Betroffenen in die sogenannte Kohlekommission einzog. Der Aachener Waldpädagoge Michael Zobel organisiert Gruppenspaziergänge durch die 800 Hektar, die von den 8000 des Hambacher Waldes geblieben sind. Dort wohnt in einem Baumhaus auch der junge Klima-Aktivist Clumsy.
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