Daniele Gatti in der Philharmonie: Wellenklang
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Daniele Gatti zu Besuch in Berlin.

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Daniele Gatti in der Philharmonie: Wellenklang

Mediterrane Klänge, ein atlantisch-stürmisches Finale: Daniele Gatti bei den Berliner Philharmonikern.

Von Frederik Hanssen

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Bei Arthur Honeggers 3. Sinfonie ist Daniele Gattis Gestik überdeutlich. Als müsse eine schwere Materie angeschoben werden, nutzt der Dirigent nicht nur den Taktstock, sondern schaufelt immer wieder seine Arme dem Orchester entgegen. Und so klingt das 1945 komponierte Werk dann auch: erdschwer, mit viel Widerstand. Erst allmählich wird Reibungsenergie freigesetzt, kommt die Chose ins Rollen. Nach langer Pause schließt sich der düstere Beginn des Adagio an, das Finale wirkt wie die Begleitung zu einer gruseligen Stummfilmszene, suggestiv und eindringlich.

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