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Klangkunst: Wer nicht sehen kann, muss hören
Es zirpt, knackt und rauscht: In einem Wasserspeicher in Prenzlauer Berg werden unsichtbare Skulpturen ausgestellt
Von Kolja Reichert
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Hinter dem Rücken knackt es. „Ich war’s nicht“, sagt die Begleiterin. Vom Deckengewölbe fällt ein Rauschen wie Störsignale aus dem Radio. Oder summen und zirpen Insekten so fies, dass es im Gehörgang kratzt? Mit jedem Schritt scheint das Gewölbe sich zu verändern. Es fällt schwer, den Augen zu trauen. Alles ist sichtbar, sagen sie. Trau ihnen nicht, sagt das Ohr.
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