Urraufführung im Ballhaus Ost: Wilder wilder Westen
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Schrill, schräg, laut: Klischees der US-amerikanischen Mythologie finden ihre akustische und optische Persiflage.

© Martin Moos

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Urraufführung im Ballhaus Ost: Wilder wilder Westen

18 Sänger und Musiker. Sie suhlen sich in Stereotypen, machen Krach, nerven. Die Opern-Perfomance „#135 Gunfighter Nation“ verballhornt Mythen der USA.

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Spätabends im Ballhaus Ost regiert der Wilde Westen: Eine dralle Blondine begrüßt in breitem Südstaaten-Amerikanisch die hereinströmenden Gäste, daneben hantiert ein Cowboy mit seiner Knarre. In der anderen Ecke stehen zwei verschreckte Indianer und schmiegen sich aneinander, als wüssten sie schon, dass sie hier nicht mehr lebend herauskommen.

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