„Die Passagierin“ an der Semperoper: Wir sind, was folgt
zum Hauptinhalt
Überleben in Auschwitz. Barbara Dobrzanska als KZ-Insassin Marta und Christina Bock als ihre Aufseherin Lisa.

© Jochen Quast

Tagesspiegel Plus

„Die Passagierin“ an der Semperoper: Wir sind, was folgt

Wiedersehen mit der KZ-Wärterin: Eine erschütternde Produktion von Mieczysław Weinbergs „Die Passagierin“ an der Dresdner Semperoper.

Stand:

Sie nutzen Google? Sie können sich Artikel des Tagesspiegels in der Google-Suche
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.

Wir schreiben das Jahr 1960. Sonnenstrahlen, eine verheißungsvolle Überfahrt nach Brasilien. Franz Walter soll die junge Bundesrepublik dort diplomatisch vertreten, seine Karriere geht ihm über alles, der Krieg ist vorbei und soll vergessen werden. Doch Walters Frau Lisa erkennt in der Passagierin Martha ihre einstige Gefangene wieder, die sie in Auschwitz gepeinigt hat. Erinnerungen brechen auf, und das junge Glück wird wohl mehr von der Angst vor Entdeckung als vom schlechten Gewissen bedroht.

showPaywall:
true
isSubscriber:
false
isPaid:
true
console.debug({ userId: "", verifiedBot: "false", botCategory: "" })