Der Kampf um das neue Berlin: Zurück zum Wasser
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Der Kampf um das neue Berlin: Zurück zum Wasser

Die Spree hat nur zwei Ufer: Ein Investor will am Osthafen neue Hochhäuser bauen. Es gibt Proteste von Anwohnern. Doch diesmal soll der große Krach vermieden werden.

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Gibt es in Berlin beliebtere Wohnlagen als jene am Wasser? Angesichts des Flanierbetriebs an den Uferwegen, trendiger Strandbars, Tangoterrassen und Badeschiffen ist es kaum mehr vorstellbar, dass die Stadt früher der Spree den Rücken zuwandte, sie nur als Verkehrsweg und Kloake, Industriestandort und Hafenareal zu nutzen wusste. Nun, da Industrie und Schiffe die Ufer nicht mehr besetzen, sind die Stadtplaner gefragt, ufernahe Wohngebiete und Bürostandorte zu entwickeln. „Wasserstadt“ hießen die Entwicklungsprojekte in Spandau, Stralau und Spindlersfeld, bei denen neuer Wohnraum geschaffen werden sollte. „Mediaspree“ nennt sich das aktuelle, umstrittene Vorhaben im Bereich des Osthafens zwischen Jannowitzbrücke und Elsenbrücke, wo sich Medienunternehmen und Modelabels ansiedeln sollen.

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