
© dpa
PORTRÄT SAMANTHA LEWTHWAITE DIE „WEISSE WITWE“:: „Allahs Arbeit tun“
Hat Samantha Lewthwaite, wie der britische „Mirror“ kürzlich berichtete, das Nairobi-Massaker von einem Haus direkt gegenüber dem „Westgate“- Einkaufszentrum befehligt? Oder ist ihre Rolle als „Hauptverdächtige“ dieses Terroranschlags vor allem ein Auswuchs britischer Zeitungsfantasie?
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Hat Samantha Lewthwaite, wie der britische „Mirror“ kürzlich berichtete, das Nairobi-Massaker von einem Haus direkt gegenüber dem „Westgate“- Einkaufszentrum befehligt? Oder ist ihre Rolle als „Hauptverdächtige“ dieses Terroranschlags vor allem ein Auswuchs britischer Zeitungsfantasie? Seit die Dschihadistin aus Aylesbury in Buckinghamshire auf die Interpol-Liste gesetzt wurde und sie als „meistgesuchte Frau der Welt“ („Sun“) und „gefährlichste Terroristin seit Ulrike Meinhoff“ („Mirror“) gilt, schauen Briten wieder einmal schaudernd auf ein Schulfoto Samanthas mit blütenweißer Bluse und gestreifter Schulkrawatte. Schlimm genug, dass in Großbritannien aufgewachsene junge Männer, meist Kinder von Einwanderern, den Weg des Terrors gegen ihre Landsleute wählen. Aber die Tochter eines Soldaten, der in Nordirland gedient hat?
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true