Integrationsgipfel: Anschwellende Verbalattacken
Während gut gemeinte Gipfeltreffen mit Leerformeln garniert werden, sind die Signale des Misstrauens gegen Migranten selten auf Politchinesisch formuliert.
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Das muss man wirken lassen: „Mit dem Integrationsgipfel am 3. November fällt der Startschuss für den Nationalen Aktionsplan … Der Aktionsplan konkretisiert den Nationalen Integrationsplan und entwickelt ihn weiter.“ Es scheint ein Kardinalfehler der sogenannten Integrationspolitik zu sein, dass sie so überhaupt nicht zum Event taugt. Wo sie etwas bewirkt, liefert sie keine Bilder, wo nicht, sind es keine schönen. Und wer Events so liebt wie die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, muss den inzwischen vierten „Integrationsgipfel“ mit solchen Sätzen ankündigen. Ein Plan nach dem andern, wobei der eine den andern „konkretisiert und weiterentwickelt“ – alles klar?
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