
© dpa
Tagesspiegel Plus
Organisierte Sterbehilfe: Auch die Kirche muss barmherzig sein
Der ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider will seine kranke Frau auf dem Weg in die Schweiz unterstützen - zur organisierten Sterbehilfe. Der Fall zeigt: Es ist gut, wenn es im Bereich der Sterbehilfe Grauzonen gibt.
Stand:
nun bevorzugt anzeigen lassen. Mehr erfahren oder direkt aktivieren.
Sie sagt: Ich gehe. Er sagt: Ich gehe mit. Sie sagt: Ich gehe dahin, wo du nicht sein kannst. Er sagt: Wo du bist, kann ich sein. Das ist, aufs Äußerste reduziert, die Kernaussage zweier Interviews, die am Donnerstag dieser Woche in der „Zeit“ und im „Stern“ zu lesen waren. Gegeben wurden sie von Nikolaus Schneider, bis vor kurzem Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschland, und seiner Frau Anne Schneider, auch sie Theologin.
- showPaywall:
- true
- isSubscriber:
- false
- isPaid:
- true