US-Spionage in Deutschland: Aussitzen ist keine Option
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Kameras hängen vor einer Fassade der künftigen Zentrale des BND in Berlin.

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US-Spionage in Deutschland: Aussitzen ist keine Option

Nicht nur den BND, sondern auch das Verteidigungsministerium in Berlin haben US-Geheimdienste offenbar ins Visier genommen. Die Übergriffe waren gewollt und systematisch. Nun kann Amerika nicht zur Tagesordnung übergehen.

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Es ist ein böser Verdacht, der sich seit Mittwoch in der Hauptstadt ausbreitet: Wenn US-Geheimdienste trotz langer Debatte um NSA-Spähaktionen nicht nur einen BND-Mitarbeiter, sondern auch einen Fachmann des Verteidigungsministeriums geführt haben, lässt sich die Spionage des großen Partners gegen den kleineren nicht mehr als Versehen oder als bedauerlicher Exzess Einzelner kleinreden. Dann waren die Übergriffe gewollt und systematisch.

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