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US-Spionage in Deutschland: Aussitzen ist keine Option
Nicht nur den BND, sondern auch das Verteidigungsministerium in Berlin haben US-Geheimdienste offenbar ins Visier genommen. Die Übergriffe waren gewollt und systematisch. Nun kann Amerika nicht zur Tagesordnung übergehen.
Von Hans Monath
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Es ist ein böser Verdacht, der sich seit Mittwoch in der Hauptstadt ausbreitet: Wenn US-Geheimdienste trotz langer Debatte um NSA-Spähaktionen nicht nur einen BND-Mitarbeiter, sondern auch einen Fachmann des Verteidigungsministeriums geführt haben, lässt sich die Spionage des großen Partners gegen den kleineren nicht mehr als Versehen oder als bedauerlicher Exzess Einzelner kleinreden. Dann waren die Übergriffe gewollt und systematisch.
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