David Cameron zu Besuch bei Angela Merkel: Braccident statt Brexit
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Der britische Premierminister David Cameron verfolgte in Riga eine eigene Agenda.

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David Cameron zu Besuch bei Angela Merkel: Braccident statt Brexit

Die deutsche Kanzlerin kommt dem britischen Premier entgegen – aber um die Kernfrage macht auch sie einen Bogen. Ein Kommentar

Moritz Schuller
Ein Kommentar von Moritz Schuller

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David Cameron reist gerade von Land zu Land, um für seine EU-Reformpläne zu werben. In Polen bekam er dabei zu hören: „Falls jedes Land mit Sonderwünschen für die EU-Politik kommt, wäre das das Ende der europäischen Konstruktion.“ In Berlin ist er bemerkenswert gut weggekommen. Nach ihrem Treffen mit Cameron sagte Angela Merkel: „Gegebenenfalls ist es auch im deutschen Interesse, bestimmte Änderungen vorzunehmen.“ Das ist deutliches verbales Entgegenkommen der Kanzlerin. Die Frage ist nur, ob es Cameron, der seinen Landsleuten ein EU-Referendum versprochen hat, viel hilft.

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