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Europa und der Arabische Frühling: Das doppelte Gesicht des Westens
Der Westen blickt doppelgesichtig auf die arabische Welt: weil er selbst nicht so säkular ist, wie er tut – und weil er lange weltweit auf die Religiösen gesetzt hat. Oder anders gesagt: Den muslimischen Gesellschaften wurde nie eine Chance gegeben, eine säkulare Demokratie zu entwickeln.
Von Marco d’Eramo
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Vergangenes Jahr sagten wir Europäer, fast ein wenig neidisch: „In der arabischen Welt geht die Hoffnung endlich auf die Straße – und was passiert bei uns?“ Aber nun, ein Jahr später, fragen wir: Was ist aus dieser Hoffnung geworden? Wo Diktaturen waren, entstehen jetzt tendenziell Theokratien.
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