US-Spionage: Der Cyberkrieg ist längst Alltag
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US-Spionage: Der Cyberkrieg ist längst Alltag

Die Empörung der Politik in der Spionage-Affäre zeigt nur deren Hilflosigkeit. Daher lautet die Empfehlung: verbal abrüsten und digital aufrüsten. Deutschland muss mithalten können.

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Als Ursula von der Leyen, die deutsche Verteidigungsministerin, vor Kurzem begründen sollte, warum Deutschland in die Entwicklung einer europäischen bewaffnungsfähigen Drohne einsteigen müsse, sagte sie einen Satz, der sehr tief blicken lässt. „Mir ist durch die NSA-Affäre noch einmal klar geworden, was es bedeutet, wenn man vor zehn bis 15 Jahren technologische Entwicklungen verschlafen hat und heute voller Bitterkeit feststellt, wie abhängig man von anderen ist.“ Die Schlüsselworte in diesem Satz heißen „verschlafen“ und „Bitterkeit“. Das erste deutet auf einen letztlich produktiven Erkenntnisprozess hin, das zweite auf eine anhaltend negative Gemütslage. Zusammengefasst lautet der Befund – hilflose Empörung.

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