Generalstreik: Die griechische Regierung bekommt keine Atempause
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Eine verlorene Generation: Jeder zweite griechische Jugendliche unter 24 Jahren ist arbeitslos. Am Mittwoch gingen sie auf die Straße.

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Generalstreik: Die griechische Regierung bekommt keine Atempause

Der "Generalstreik" in Griechenland war dann doch keiner. Dennoch stehen Ministerpräsident Antonis Samaras schwierige Tage bevor.

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Die Proteste in Griechenland waren machtvolle Demonstrationen der Unzufriedenheit. Die von Gewerkschaften und Oppositionsparteien erhoffte große Abrechnung mit dem Sparkurs der Regierung blieb aber aus. Befolgt haben den Streikaufruf vor allem die Staatsbediensteten. In der Privatwirtschaft wurde dagegen fast normal gearbeitet. Außerhalb des Athener Zentrums, wo fast 100 000 Demonstranten auf den Beinen waren, merkte man fast nichts von einem „Generalstreik“. Der gestrige Tag zeigte: Während viele Griechen Wut verspüren, haben andere resigniert. Dennoch kann Ministerpräsident Antonis Samaras nicht aufatmen. Heute will er die Führer der beiden Linksparteien, die seine Regierung stützen, von der Notwendigkeit des Sparprogramms überzeugen. Am Wochenende muss er die schwierigen Verhandlungen mit der Troika über Einzelheiten des Sparkatalogs fortsetzen und zu einem guten Abschluss bringen. Danach steht die Parlamentsabstimmung über die Spargesetze an – eine Zitterpartie für die Regierung.

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