50 Jahre Konzil: Die Kluft zwischen Kirche und Leben
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Papst Johannes XXIII. bei der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils 1962 im Petersdom. Viel ist von den Reformen nicht geblieben, meinen Kritiker.

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50 Jahre Konzil: Die Kluft zwischen Kirche und Leben

Vor 50 Jahren rief Papst Johannes XXIII. zum Zweiten Vatikanischen Konzil: Der Entschluss, sich der neuen Zeit zu öffnen, war eine Revolution für die katholische Kirche – und ein Gewinn für die Welt. Doch erreicht ist das Ziel noch lange nicht.

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Als der Papst den Kölner Rainer Maria Woelki auf den Bischofsstuhl nach Berlin entsandte, konnte der Eindruck aufkommen, es handle sich um ein Himmelfahrtskommando. „Eine große Herausforderung“ warte dort auf ihn, hieß es in den Grußadressen der Mitbrüder, er müsse „standhalten“ im Glauben, sich „bewähren“ im atheistischen Umfeld. Da war sie wieder, die alte Denktradition: Hier ist die katholische Kirche – dort draußen die feindliche Welt.

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