„Unsere Mütter, unsere Väter“: Die Sprache des Krieges
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Tom Schilling als Friedhelm im Schützengraben.

© ZDF/David Slama

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„Unsere Mütter, unsere Väter“: Die Sprache des Krieges

Der ZDF-Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" erteilt seine Lektion aus der Perspektive der jungen Leute, die in den Krieg geworfen werden. Als Zuschauer bekommen wir damit eine Sprache, in der wir sprechen können über das, was bisher zumeist unaussprechlich schien.

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Mit dem Studium in Freiburg wird es nun nichts mehr. Der junge Mann stirbt, getroffen von einem sibirischen Scharfschützen, „die schießen auf 300 Meter ein Loch in ein Markstück“. Eben gehört, und sogleich geschehen. Maschinengewehrsalven streichen über die Schützengräben, eine Panzerfaust fliegt mitten ins Bild, am Brunnen explodiert eine versteckte Mine, es wird reihenweise gestorben. Kleinste Unaufmerksamkeiten haben tödliche Folgen, in Sekundenbruchteilen, man scheut sich zu sagen: banal.

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